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Schiefe Hütten – Schräge Typen. Bilder von W. Botha aus dem Norden und Süden.
17. Sept. - 26. Nov. 2017
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Herrenhaus

Nach umfangreicher Renovierung des ehemaligen Wohnhauses wurde das Museum Langes Tannen 1985 eröffnet.
Als Grundstock der Museumseinrichtung vererbte Werner Lange der Stadt Uetersen das überwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammende Hausinventar seiner Familie. Idealtypisch spiegelt sich in diesem Erbe - überwiegend aus Möbeln, Bildern, Silber und Gebrauchsgegenständen des alltäglichen Lebens bestehend - die Wohnkultur einer bürgerlichen Familie wider. So ergab sich als Ausstellungsschwerpunkt die „Bürgerliche Wohnkultur in Norddeutschland vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert“.
Die Ausstattung der Räume im Erdgeschoss des Hauses wurde gemäß der vier wichtigsten Raumfunktionen als Wohn-, Ess- und Schlafzimmer sowie einer Küche vorgenommen. Hiermit ist jedoch nicht eine authentische Wohnsituation rekonstruiert; vielmehr bilden die unterschiedlichen Einrichtungen eine chronologische Abfolge und stehen jeweils beispielhaft für eine bestimmte Stilepoche. In jedem Raum informieren Texttafeln über die zeittypischen Merkmale des ausgestellten Mobiliars.
Im oberen Stockwerk des Museums erhält der Besucher an Hand von Fotos, Bildern und Dokumenten Informationen über die Geschichte der Familie Lange sowie über die Entwicklung des Mühlenbetriebes. Graphiken aus der umfangreichen Helgoland-Sammlung von Werner Lange werden im Helgoland-Zimmer gezeigt.
Die Helgoland-Sammlung wie auch alle ausgestellten Exponate des Museums Langes Tannen sind im Internet unter www.museen-sh.de/ zu finden.
Zum Digicult-Projekt - der digitalen Erfassung und Publikation von Museumsbeständen in Schleswig-Holstein-, dem das Museum seit 2006 angeschlossen ist, www.digicult-sh.de. Weitere Bestände werden zurzeit digitalisiert und auf der Internetseite publiziert.